Grillfeste

„Hier riecht es gut!“, hörte man Anfang Juli im DSK Seniorenzentrum Ludwigshafen. Der verheißungsvolle Geruch kündigte die Vorbereitungen für die bei den Bewohnern sehr beliebten Grillfeste an.

Nachdem sich die Senioren um 16 Uhr im Innenhof eingefunden hatten, zündete Herr Reichert, der Hausmeister, die Grillkohle an und Mitarbeiter der Küche begannen damit, den großen Schwenkgrill mit Putensteaks, Schweinesteaks und Bratwürsten zu bestücken.

Neben dem Grillfleisch hatte das Küchenteam um Chefkoch Stefan Nelz ein Salatbuffet mit Nudel-, Gurken-, Tomaten-, Kartoffel- und Krautsalat vorbereitet. Dazu wurden Wasser, Säfte und alkoholfreies Bier gereicht.

Mit Lavendel und Rosmarin sowie Muscheln und Steinen auf den Tischen, Servietten mit maritimen Motiven und Windrädern waren die Tischgruppen im Innenhof wieder liebevoll dekoriert.

Neu in diesem Jahr war, dass die Grillfeste nicht mehr an fünf Nachmittagen, sondern von Montag bis Mittwoch stattfanden. Dazu wurden die Wohnbereiche zusammengefasst. So trafen sich am Montag die Apartmentbewohner und am Dienstag die Senioren der Wohnbereiche II und III bei jeweils schönstem Sonnenschein. Am Mittwoch regnete es bis 15 Uhr zunächst stark. Nach dem Aufbau um 15:30 Uhr blieb es zur Freude aller Beteiligten jedoch trocken und sonnig.

„Wir hatten riesiges Glück mit dem Wetter“, resümierte Lucia Kösler, eine der Leiterinnen der sozialen Betreuung, die die Grillfeste jedes Jahr gemeinsam mit ihrer Kollegin Margarete Kletzka organisiert. Unterstützt wurden sie wieder von Mitarbeitern der Pflege und Hauswirtschaft, den Alltagsbegleiterinnen und wie beschrieben von dem Team der Küche und den Hausmeistern.

Für Bewohner, die bettlägerig sind, oder aus anderen Gründen nicht im Innenhof dabei sein konnten, richteten Mitarbeiterinnen Teller mit gegrilltem Fleisch und Salat an und brachten diese auf die Wohnbereiche.

An den Grillfesten nahmen an jedem Nachmittag 30 bis 40 Personen teil, auch Angehörige feierten mit. Die Stimmung war an allen drei Tagen sehr gut, es wurde getanzt und viel gesungen. Besonders beliebt waren Schunkellieder wie „Einmal am Rhein“ und „Kleine Winzerin vom Rhein“.

Die Änderung, die Grillfeste an drei Tagen zu veranstalten, fand bei den Teilnehmenden großen Anklang. Sie berichteten von netten Begegnungen zwischen den Bewohnern verschiedener Wohnbereiche.

Auch das Essen wurde gelobt. Manche Senioren verzichteten in der Vorfreude auf das Grillen am Nachmittag auf das Mittagessen, so wie eine Dame, die erklärte: „Ich muss doch noch Platz für Bratwurst lassen!“